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#17 – LEGO: LEGO the Movie the LEGO Videogame…LEGO

Von am Feb 24, 2014 in Blog

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Anfang der Woche gab es einen dieser Glücksmomente im Leben eines jeden Zockers.

 

Es lag ein kleiner brauner Umschlag im heimischen Briefkasten, mit neuer Software für die Lieblingskonsole.

 

Inhalt der Sendung? “LEGO: The LEGO Movie – The Videogame”

 

Mehr LEGO kann wohl in keinem Videospiel stecken.

 

Denn es handelt sich bei dem Game um die Umsetzung des bald in den deutschen Kinos anlaufenden “LEGO Der Film”. In Amerika ist der Streifen bereits in den Lichtspielhäusern zu sehen und begeistert Puplikum und Presse gleichermaßen.

 

Da die LEGO-Spiele immer eine Garantie für Spielspaß darstellen, die deutsche Version aber erst zum Kinostart um den 10. April erscheint, habe ich mir mein Exemplar kurzerhand (und leicht günstiger) importiert.

 

Als ich Dienstag das Spiel freudestrahlend aus dem Umschlag zog, meldete sich sofort meine Freundin zu Wort und ließ anmerken, dass sie sich freuen würde das Spiel mit mir gemeinsam zu zocken. Bisher sind wir so bei allen LEGO-Spielen verfahren und hatten in der Theorie immer viel Spaß… sowie die Gelegenheit unsere gegenseitige Frustrationsgrenze neu zu erproben. Sei es wenn meine Freundin es nicht auf die Kette bekommt irgendwelche Rätsel zu lösen die eigentlich für Kinder gedacht sind, oder wenn ich als primitiver Hulk alles auf dem Bildschirm zerstöre und dabei gefühlte tausend Mal meine Freundin zu Klump schlage. Man spart sich definitiv die Paartherapie, wenn man LEGO-Videospiele im Haus hat.

 

…::: Software-Beziehungstest :::…#17-LEGO

 

Und auch wenn es mir schwer fiel, stellte ich in der Euphorie das eingeschweißte Xbox-ONE-Game in mein Regal zu den anderen Trillionen eingeschweißten Spielen und BluRays. “Was solls”, dachte ich. Der Moment in dem sowohl VideoGameMom als auch VideoGameDad gleichzeitig die Möglichkeit dazu haben, XBox zu zocken sollte in einem geregelten Familienhaushalt wie wir in führen schließlich kein Problem sein [/Ironie aus].

 

Derweil stellte ich die Woche über fest, dass es für meine Tochter immer mehr zum Spaß wird, durch mehr oder weniger kontrollierte Muskelkontraktion im Beckenbereich die Luft in ihrer Umgebung zum Stinken zu bringen. Ernsthaft, die letzte Woche wurde nach meiner Auffassung soviel gepupst, dass ich schon überlegt habe, das Kinderzimmer in eine Biogasanlage umzubauen um daraus Strom zu gewinnen. Denn würde ich dies nicht tun, wären wir mit ziemlicher Sicherheit an der Erderwärmung mit 0,05° Celsius beteiligt.

 

Jedenfalls konnte ich mir so erklären, warum es heißt, dass “erwachsene Frauen” (was auch immer erwachsen heißt) niemals pupsen. Im Gegensatz zu uns Männern wird das beim weiblichen Geschlecht im Babyalter einfach alles in kürzester Zeit abgearbeitet. Sollte also der erste Freund meiner volljährigen!!! Tochter diesen Blog hier irgendwann lesen, kann er beruhigt sein. Viola wurde im Babyalter vollständig entpupst… sollte sie aktuell doch noch den ein oder anderen Pups von sich geben, ist sie noch nicht vollständig erwachsen und ihr müsst euch leider sofort trennen. Sorry.

 

Während “LEGO: The LEGO Movie Videogame” die Woche über weiterhin ungespielt im Regal vergammelte, freute ich mich zunehmend auf das Wochenende. Der Freitag gestaltete sich kurzerhand als unmöglich zum Zocken weil ich meinem Bruder schon wieder bei irgendwelchen Fotos für nen Wettbewerb behilflich sein musste. Aus einer geplanten halben Stunde wurde dann leider mehr und als ich wieder zu Hause war, lag meine Freundin bereits im Halbschlaf auf der Couch. Leicht sauer über eine vertane Chance zum [hier beliebige Aktivität einsetzen].

 

Samstag war die einzig nächste Möglichkeit zum Zocken. Denn Sonntag ist “VideoGameDad Time” und unter der Woche sind gemeinsame Zockersessions mit der Liebsten so wahrscheinlich wie außerirdisches Leben auf dem Mars.

 

Um Samstag tagsüber ein wenig von dem schönen Wetter mitzunehmen, ließ ich mich sogar freiwillig darauf ein, den nahegelegenen Wald mit dem Kinderwagen unsicher zu machen. Simone und ich sind noch immer dabei alle Wege auf Fahrtauglichkeit zu überprüfen. Außerdem wollte ich eine Karte anlegen damit sich meine Freundin, die als Baby vermutlich ihr internes GPS-Modul ausgepupst hat, nicht im Wald verläuft.

 

Beim Spazieren entschieden wir uns für einen Weg, der mich in seiner Mitte an das Sumpfgebiet aus “Die Unendliche Geschichte” erinnerte. Ihr wisst schon, da wo der kleine dumme Bengel sein schönes Pferd im Schlamm verliert. Ich spielte die Szene kurzerhand nach und warf mit einer dramatischen Bewegung und einem lauten Schrei meiner Tochter die Hand entgegen. Aber sie wollte lieber weiter ihren Handschuh verspeisen. Zum Glück habe ich mehr auf dem Kasten als so ein Pferd und konnte den Kinderwagen sicher durch das Sumpfgebiet steuern. Nicht auszumalen was da alles hätte schief gehen können.

 

…::: VIOLA!!! NIMM MEINE HAND!!! :::…17-baby2

 

…::: Off-Road :::…17-baby1

…::: Frau ohne GPS Modul als Kundschafter ist keine gute Idee :::…17-baby3

Der Weg kommt gedanklich somit als “ungeeignet” auf die Karte.

 

Nachdem der Tag mit all seinen Gefahren überstanden war, und das Baby schlafend im Bett lag, konnte ich zusammen mit meiner Freundin gg. 23:00 Uhr tatsächlich die Xbox ONE anschmeißen und das frisch ausgepackte “The LEGO Movie Videogame” über den Bildschirm flimmern lassen. Zu unserer Ernüchterung mussten wir feststellen, das die UK Version des Games KEINE deutsche Sprache oder deutsche Untertitel enthält. Bei den anderen UK LEGO Games war dies nie ein Problem. Zwar sind wir beide der englischen Sprache mächtig, und LEGO Spiele sind nicht unbedingt für ihre tiefgreifenden Handlungen bzw. Spielabläufe bekannt… aber ich muss zugeben, dass ich jetzt als Vater, der um 23:00 Uhr “mal eben ne Runde” zocken will, froh über Spiele in meiner Muttersprache bin. Es ist einfach etwas anderes wenn man im Halbschlaf den Anweisungen der Spielfiguren folgt, als wenn das Gehirn diese erst noch in einer fremden Sprache aufgreifen und übersetzen muss. Es mag somit sowohl an der Spielsprache als auch am körperlichen Umstand gelegen haben, dass wir beide nicht immer genau wussten, was wir gerade wie machen sollen… parzieller Leerlauf war die Folge und nach knapp einer Stunde Spielzeit und 3 Level später entschlossen wir mit müden Augen unseren Samstag-Zocker-Abend bereits um 24:00 Uhr zu beenden.

 

Der Situation geschuldet, öffnete ich aus Trotz eine eingeschweißte BluRay aus meinem Regal. Da es sich um einen Film aus den 90igern handelte (Event Horizont – aus der Zeit als lange Filme eine Spielzeit von 92 Minuten hatten) war ich mir ziemlich sicher den Film noch zu Ende gucken zu können. Mit entsprechender Lautstärke auf meinen Kopfhörern startete ich die BluRay, guckte die ersten 10 Minuten und wurde das nächste mal wach, als bereits mehr als die Hälte der Schauspieler gestorben war und der Film soeben den Höhepunkt in Form einer massiven Sprengung der kompletten Filmkulisse erreichte. Es folgte der Abspann…

 

…Nun gut… Ich erfreue mich wenigstens an der Tatsache, dass ich an diesem Wochenende gleich 2 (in Worten ZWEI) Medien aus ihren Versiegelungen holen konnte UND! die ernsthafte Absicht hatte von ihrem Zweck Gebrauch zu machen.

 

Da spürbar der Frühling vor der Tür steht, konnten wir es auch am Sonntag nicht lassen, einen Ausflug ins Grüne zu wagen. Diesmal ging es zu einem großen Park der, wie der Centralpark in Manhatten, inmitten einer nahe gelegenen Großstadt liegt.

 

Neben Kinderwagen, Wickeltasche und Baby hatten wir eine riesige Tüte altes Brot im Gepäck, welches nur darauf gewartet hat im riesigen Ententeich vor Ort verfüttert zu werden.

Für Viola war dies die erste Begegnung mit diesen Tieren. Die Kleine konnte den Kopf gar nicht schnell genug bewegen, so wie die Enten sich um die Brotstückchen prügelten.

 

…::: Ente Ente Ente Ente Ente Ente :::…17-ente

 

Während des Spaziergangs durch die große Parkanlage, sahen wir mindesten 3 Kinder, die sich auf spektakuläre Art und Weise in unmittelbarer Nähe mit ihren Fahrrädern/Tretrollern auf die Fresse gelegt haben. Jedes Mal gab es dieses Zucken in meinen Muskeln, das mich wie Superman aufspringen lassen wollten um die Situation zu retten oder das Kind zu trösten. Natürlich waren die eigenen Eltern schnell genug… aber mir wurde klar, dass auch ich irgendwann mit ansehen muss, wie meine Tochter 10 Meter von mir entfernt per dreifachem Vorwährtssalto mit ihrem Gesicht auf dem Asphalt bremst.

 

Der weitere Plan für unseren Sonntag sieht es vor, nach dem Schreiben des neuen VideoGameDads und nach dem Baden unserer kleinen Prinzessin (Sonntag = Badetag) tatsächlich noch die Xbox anzuschmeißen und den ein oder anderen Leven zusammen mit VideoGameMom im LEGO Universum zu absolvieren. Also eigentlich eine recht ausgeglichene Mischung aus “VideoGame” und “Dad” in dieser Woche. Jetzt bloß nicht abheben…

 

Von der Vorstellung “LEGO den Film” im April mit meiner Freundin im Kino zu gucken sollte ich mich lieber vorsorglich verabschieden. Zum einen scheint es unmöglich das Baby im April jemandem für die Dauer eines kompletten Films zur Betreuung zu übergeben, zum anderen halte ich es für ein teures Unterfangen an einem Samstag um 22:30 Uhr in die Spätvorstellung eines “Kinderfilms” zu gehen, nur um dann 120 Minuten später vom Kinopersonal geweckt zu werden mit der Bitte den Raum zu verlassen… Popcorn und Cola dürfen wir gerne mitnehmen.

 

Vielleicht ist es gar nicht mal so schlecht, dass ich bereits 2 Monate vor deutschem Release ein Videogame zocke, wenn auch nur in englischer Sprache. So stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich bei offiziellem Release in unserem Land, nur 3 Wochen später einen Testbericht auf VideoGameDad veröffentlichen könnte.

 

Müde Grüße

Video*gähn*Dad

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