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Über VideoGameDad

 99% der Leser mögen sich die Frage stellen: “Wer ist eigentlich dieser VideoGameDad? Und wie kann auch ich so cool, charmant, sexy und intelligent werden wie er?!”

 

Nun, zuerst bedanke ich mich für die netten Adjektive zur Beschreibung meiner Persönlichkeitsattribute. Generell bin ich eher ein bescheidener Mensch, der aber durchaus weiß wann Lob anzunehmen ist.

 

Anschließend sehe ich mich dazu angehalten, diesen Moment des Glücks etwas trüben zu müssen indem ich euch verrate, dass ihr niemals so werden könnt wie ich. Jeder Mensch ist in dem wer er ist einzigartig und das ist auch gut so.

 

Dennoch möchte ich euch meine Lebensgeschichte und meine Beweggründe für diesen Blog nicht vorenthalten.

 

…::: VideoGameDad wusste es schon 2005 :::…Awesome

 

Geboren wurde ich 1985, dem wohl besten Jahr der 80iger.

 

“Zurück in die Zukunft” feiert in den Lichtspielhäusern dieser Welt sein Filmdebüt, Commodore stellt den ersten AMIGA vor und das wohl bekannteste aller Computerspiele “TETRIS” wird von seinem Schöpfer Alexei Paschitnow für den kommerziellen Markt programmiert.

 

Vermutlich haben diese Umstände bereits auf kosmischer Ebene dafür gesorgt, dass in meinem Gehirn damals alle Weichen auf “Gaming” gestellt wurden.

 

Meine ersten bewussten Berührungen mit Computerspielen hatte ich während der Besuche bei meinen älteren Großcousins. Die Beiden waren bereits vom “Gamingvirus” infiziert und ich konnte bei jedem Besuch ohne Kompromisse bei allem zugucken, was damals über deren AMIGA-Bildschirm flimmerte. Während also die Eltern beider Familien im Wohnzimmer bei Kaffee und Kuchen über den letzten Auftritt von NENA diskutierten, saßen die Kids oben und haben sich im Überfluss mit “VideoSPIELEN” beschäftigt. Die Tatsache, dass sich das Wort “Spiel” in dieser Art von Freizeitbeschäftigung befindet, reichte zu damaligen Zeiten aus, sich als Elternteil nicht weiter mit dem Thema befassen zu müssen. Alles was bunt ist und lustige Geräusche von sich gibt KANN schließlich nicht schlecht für Kinder sein. Selbiges sagte man in den 90igern über die Teletubbies und ich warte noch immer auf eine Studie über die Langzeitschäden der „Generation Tubbie-Pudding“

 

Zugegeben, vieles was auf der Mattscheibe ablief, habe ich zum damaligen Zeitpunkt (meine Geburtstage waren noch einstellig) nie richtig verstanden. Aber trotzdem brannten sich viele der Titel fest in meine Netzhaut und prägten meinen damals unverdorbenen Verstand. Noch heute zocke ich hin und wieder eines der alten Games und muss sofort an die gemütlichen Abende mit Chips und Cola im kleinen Computerzimmer meiner Cousins denken. Ganz entgegen der Annahme einiger Meinungsvertreter, dass nur Blut und Gewalt der nicht immer ganz altersgerechten Titel hängen geblieben sind. Gut würde ich das aber heute auch nicht finden.

 

Später, als mein Bruder und ich dann unseren ersten eigenen AMIGA 2000 bekamen (ein ausrangiertes Familienstück) ging die Zockerei in den eigenen vier Wänden weiter und eigentlich erst richtig los. Denn zum AMIGA 2000 gab es einen Umzugskarton voll mit Disketten auf den sich Spiele sämtlicher Art befanden. Leider alles Raubkopien, aber zum damaligen Zeitpunkt hatte ich davon keine Ahnung… und meine Eltern noch weniger.

 

…::: VideoGameDad (rechts) 1996 – es läuft Street Fighter :::…AMIGA

 

Ein eigenes SNES oder gar einen GameBoy habe ich, wie sonst damals alle meine Freunde, zu Kinderzeiten nie besessen. Was nicht heißt, dass ich die damaligen Nintendo Games nie zocken konnte. Im Gegenteil, ich war einfach nur selten zu Hause und mehr bei Freunden mit entsprechender Ausrüstung.

 

Weihnachten 1996 lag unterm Weihnachtsbaum dann mit dem PlayStation Value Pack meine erste eigene Konsole. Dazu gab es Crash Bandicoot welches mir bis heute als extrem geiles Jump’n Run in Erinnerung geblieben ist. Seit damals habe ich es allerdings auch nicht mehr gespielt… was wahrscheinlich besser so ist.

 

1997, ich war nun 12 Jahre und somit quasi volljährig, habe ich mir SELBER!!! Tomb Raider 2 in unserem verrauchten “Videospielgeschäft” gekauft. Ich glaube die FSK war damals in den Augen eines jeden Einzelhändlers nur eine beschissene Behörde, die den Umsatz schmälert und Regeln aufstellt die keiner braucht. Ein gleichaltriger Kumpel kaufte sich gleichzeitig Resident Evil und wir fieberten der Heimkehr entgegen.

1998 ließ sich mein Bruder auf meine Empfehlung hin zum Geburtstag ein Nintendo 64 schenken. Damals verstand ich noch nicht, warum die Kiste überall „Nebelwerfer 64“ genannt wurde. Der AMIGA lief jedenfalls immer weniger. PlayStation und das N64 dominierten unseren „Schreibtisch“… ich frage mich gerade wo ich Hausaufgaben gemacht habe…

…::: Noch hat es das Gehirn meines Bruders nicht verstanden :::…N64_01

…::: Aber wenige Minuten später ist die Freude klar zu erkennen :::…N64_02

…::: „Das sieht aus wie echt!!!“ Wir sind sichtlich erstaunt von der realistischen Grafik.  :::…N64_03

…::: 1999 Ein Jahr später „Super Smash Brother“ läuft Stunden auf unserer (riesige) Glotze:::…

Und ja!!! Wir sitzen tatsächlich auf aufblasbaren Jar-Jar Bings Sesseln.

Ich kann mitlerweile verstehen, warum ich es als Kind so schwer hatte…

N64_05

Nach und Nach verfestigte sich im Freundeskreis eine kleine Zockerclique aus gleichaltrigen Suchtis jeden Geschlechts, die es in der Schule alle gleich schwer hatten. Denn damals waren die Themen “Zocken, Comics & Co” noch nicht so allgegenwärtig und akzeptiert wie sie es heute zum Glück sind. Wir alle waren den Videospielen verfallen und trafen uns nach den Hausaufgaben immer im Wechsel bei einem von uns zu Hause. Sofort hieß es Rollos runter, Glotze an und das aktuelle Game in die Daddelkiste schleudern. Denn eines verstanden wir schon als Teenager: Gemeinsam investiertes Taschengeld hieß mehr Spielefutter über alle Plattformen verteilt.

 

Ein paar Jahre später, ungefähr gg. 2002, löste sich unsere Zockerclique aufgrund von verschiedenen Umständen nach und nach auf. Sowohl der Wechsel auf unterschiedliche (Berufs)schulen, der Beginn einer Ausbildung oder einfach unterschiedliche Interessen haben trotz dem Versprechen “sich nicht aus den Augen zu verlieren” einen großen Teil dazu beigetragen.

 

Für mich als Spätentwickler (ich drehte eine Extrarunde auf der Berufsschule) war mit Veröffentlichung der Xbox im Jahr 2002 aber DAS Zockerjahr schlechthin eingeläutet und ich konnte besser mit dem Verlust unseres ständigen “Zockertreffs” umgehen als vielleicht vermutet. Das erste Jahr nach Release der Xbox war ich der totale Obersuchti und zockte alles Nennenswerte in kürzester Zeit durch. Es fanden sich neue und alte Freunde zusammen um riesige Xbox LAN Partys zu starten und sich die Nächte um die Ohren zu ballern.

 

Es bildeten sich erste Xbox Internet Communities und es war ein Leichtes, unter gleichgesinnten Freaks über den damals einzigartigen Onlineservice der Konsole neue Freundschaften zu schließen. Noch heute sind viele der damaligen Personen gute Freunde und Bekannte.

 

Irgendwann wurde auch ich “Erwachsen” und beschloss die Zockerei eine längere Zeit an den Nagel zu hängen. Partys und neue (teils oberflächliche) Freundschaften waren die Folge. War ne wilde Zeit, die aber trotz allen Höhen und Tiefen meinen Charakter nachhaltig beeinflusst hat…

 

Erst 2005 besann ich mich wieder meiner wahren Natur und fand über einen langjährigen alten Zockerfreund in einen komplett neuen Freundeskreis, in dem sowohl ex­zes­siv Zocken als auch legendäre Partys koexistieren konnten. Dies erschien mir vorher als unmöglich.

 

…::: Die Kurve noch bekommen… 2005 – VideoGameDad die coole Sau :::…2006

 

…::: Große Liebe? Ich habe die Wahl zu diesem Weibchen nie bereut :::…DIGITAL CAMERA

In dem Freundeskreis traf mich letzten Endes dann der Blitz und ich lernte meine jetzige Freundin kennen. Von da an war es um mich geschehen und das Leben wurde mit jedem Tag besser. Zwar wurden anfangs weniger Videospiele gezockt, aber vermisst hat das keiner von uns Beiden.

 

Selbst der Release der Xbox 360 ließ mich das komplette erste Jahr kalt. Als dann aber der Bruder meiner Freundin anfing mir ständig mit “The Elder Scrolls IV: Oblivion” in den Ohren zu liegen, konnte ich nicht widerstehen und habe mir kurzerhand eine Xbox 360 samt besagtem Spieleepos gekauft… und nie bereut.

 

Im Herzen immer Xbox-Fan gewesen, reaktivierte ich meine Accounts in wenigen Xbox Foren, lernte neue Menschen kennen und es entwickelte sich eine neue “Familie” an Zockerfreunden, verteilt über den ganzen Planeten.

 

Die folgenden 8 Jahre sind angesichts des aktuellen Ereignisses (Der Blog heißt schließlich VideoGameDad) selbsterklärend. Und obwohl genau diese Jahre zu den bedeutendsten in meinem Leben gehören, hebe ich mir das Futter für spätere Blogeinträge (oder mit etwas Glück für den kommenden Kinofilm) auf. Kurz zusammengefasst würde ich die Zeit wie folgt beschreiben: Viel Magie, kuriose Zufälle und sehr gute Menschen an meiner Seite haben dafür gesorgt, dass mir nie langweilig wurde und ich keine Sekunde meines Lebens bereue.

 

Ein herzliches Danke hiermit an alle Menschen die mich begleiten. Auch wenn man sich Tage, Wochen oder Monate nicht hört.

  

…::: Ich bin einfach wahnsinnig nach dieser Frau !!! :::…Digimax A50 / KENOX Q2

 

Als ich dann im Jahr 2013 selbst Vater wurde, wurde ich mir darüber klar, dass mein Handeln zukünftig mindestens einen Menschen auf diesem Planeten unweigerlich beeinflussen wird. Alles was meine Tochter von mir wahrnehmen wird, ob bewusst oder unbewusst, führt in irgendeiner Form dazu, dass sich ihr Charakter entwickelt und prägt.

 

Und um genau diese spannende Entwicklung festzuhalten, habe ich mich zu diesem Blog entschieden. Denn ich persönlich stelle mir nichts unterhaltsameres und spaßigeres vor als ein Leben mit Kind, Frau und dem leidenschaftlichem Hobby Computerspiele.

 

Warum also nicht die Welt an diesen Ereignissen teilhaben lassen?

 

Mein erklärtes Ziel ist es, euch als Leser zu unterhalten und meine Erfahrungen dauerhaft zu konservieren. Und natürlich später das Studium meiner Tochter durch den Verkauf der Filmrechte zu finanzieren.

 

…::: VideoGameDad 2014 :::…IMG_6949

Support/Werbung

 

Neben der investierten Zeit zum Verfassen und Bearbeiten der Texte, verursacht das Betreiben des Blogs leider auch finanzielle Aufwendungen.

 

Da ich aktuell auf großflächige Werbung zur Finanzierung verzichten möchte, folge ich hiermit dem Wunsch einiger Leser und biete die Möglichkeit an, bei Gefallen mein Projekt zu unterstützen. Wie diese Unterstützung aussieht ist selbstverständlich egal und jedem selbst überlassen.

 

Einige Möglichkeiten biete ich über den “PayPal Spenden” Button sowie über die “Flattr” Buttons am Ende eines jeden Beitrags.

 

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Und wer einfach nur meinem Herzen etwas Gutes tun möchte, der gibt mir ein „Like“ auf Facebook.

 

Die finanzielle Unterstützung fließt ohne Umwege direkt in das Blogprojekt und sorgt für kontinuierliche Verbesserungen sowie wachsende und komplett neue Inhalte.

 

Unabhängig von der finanziellen Unterstützung bedanke ich mich ausnahmslos bei jedem Besucher fürs Lesen, Kommentieren und Verbreiten meiner Beiträge.

 

Ohne euch wäre dies nicht mehr als ewige Selbstgespräche im Tagebuchformat.

 

Danke!

Grüße

Christian Klemm aka „VideoGameDad“

 

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